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Herta Martha Schwarz

Herta Martha Schwarz © OTFW
VERLEGEORT
Westfälische Str. 82

BEZIRK/ORTSTEIL
Charlottenburg-Wilmersdorf – Wilmersdorf
VERLEGEDATUM
21.09.2013

GEBOREN
10.01.1877 in Berlin
ZWANGSARBEIT
bei
Chemische Fabrik J.D. Riedel
DEPORTATION
am 13.01.1942 von Berlin, Thomasiusstraße 17 nach Riga
ERMORDET
in Riga

Herta Schwarz wurde am 10. Januar 1887 in Berlin geboren. Vor ihrer Deportation wurde sie in die Thomasiusstraße 17 in Tiergarten eingewiesen, sie verrichtete zu dieser Zeit in der Chemischen Fabrik J.D. Riedel, die auch Pharmazeutika herstellte, in Britz Zwangsarbeit. Ein Restlohn, der ihr zustand, wurde von der Finanzbehörde eingezogen, weil sie am Zahltag im Februar 1942 schon nach Riga deportiert war. Am 13. Januar 1942 wurde sie in einem offenen Lastwagen oder zu Fuß zum Bahnhof Grunewald getrieben, wo sie am Gleis 17 einen Zug besteigen musste, der aus Personenwagen 3. Klasse bestand und vier Tage und drei Nächte nach Riga unterwegs war. Nur 15 der rund 1 000 Menschen dieses Transports haben den Holocaust überlebt.


Biografische Zusammenstellung

Stolpersteininitiative Charlottenburg-Wilmersdorf