Friedrich Klemstein

Verlegeort
Gotzkowskystr. 35
Bezirk/Ortsteil
Moabit
Verlegedatum
2008
Geboren
01. Januar 1893
Beruf
Schweißer
Deportation
nach Auschwitz
Hingerichtet
20. April 1945 in Brandenburg-Görden
  • Fotografie von Friedrich Klemstein
    Fotografie von Friedrich Klemstein © Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

    Fotografie von Friedrich Klemstein © Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten

  • Stolperstein für Friedrich Klemstein.
    Stolperstein für Friedrich Klemstein. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Friedrich Klemstein. Foto: OTFW.

Friedrich Klemstein wurde in Altcarbe, Kreis Friedeberg in Neumark (heute Stare Kurowo/Polen) geboren. Von Beruf Schweißer, arbeitete er in der Firma Ludwig Loewe & Co. in Berlin-Moabit. Er war Gewerkschafter, im Arbeitersport „Fichte“ aktiv und leitete das Sporthaus für Wassersportler in Saatwinkel.<br />
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1933-1939 war er Leiter einer illegalen Gruppe der Roten Hilfe Deutschlands und sammelte Gelder für Familien politischer Gefangener. 1943/1944 schloss er sich den Mitstreitern der Widerstandsgruppe um Anton Saefkow an, baute in der Firma Loewe eine illegale Betriebszelle auf und organisierte die Verbreitung von Flugblättern gegen den Krieg. Am 18.09.1944 wurde er verhaftet, im Verhör schwer misshandelt und am 02.02.1945 vom sogenannten Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Er ist am 20. April 1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet worden.

Friedrich Klemstein wurde in Altcarbe, Kreis Friedeberg in Neumark (heute Stare Kurowo/Polen) geboren. Von Beruf Schweißer, arbeitete er in der Firma Ludwig Loewe & Co. in Berlin-Moabit. Er war Gewerkschafter, im Arbeitersport „Fichte“ aktiv und leitete das Sporthaus für Wassersportler in Saatwinkel.

1933-1939 war er Leiter einer illegalen Gruppe der Roten Hilfe Deutschlands und sammelte Gelder für Familien politischer Gefangener. 1943/1944 schloss er sich den Mitstreitern der Widerstandsgruppe um Anton Saefkow an, baute in der Firma Loewe eine illegale Betriebszelle auf und organisierte die Verbreitung von Flugblättern gegen den Krieg. Am 18.09.1944 wurde er verhaftet, im Verhör schwer misshandelt und am 02.02.1945 vom sogenannten Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Er ist am 20. April 1945 im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet worden.