Frieda Leopold geb. Borgzinner

Verlegeort
Hartmannsweiler Weg 58
Historischer Name
Boelckestraße 58
Bezirk/Ortsteil
Zehlendorf
Verlegedatum
01. Mai 2010
Geboren
29. Mai 1880
Deportation
am 14. Dezember 1942 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Stolperstein von Frieda Leopold

    Stolperstein von Frieda Leopold

  • Stolperstein für Frieda Leopold.

    Stolperstein für Frieda Leopold. Foto: OTFW.

Frida Borgzinner (nicht: Burgzinne) kam am 29. Mai 1880 in Berlin als Tochter des Leopold Borgzinner und seiner Frau Henriette geborene Humberg zur Welt. Ihre Schwestern waren Käthe (1883), Gertrud (1884), Toni (1887) und Grete (1892), ihr Bruder war Hans (1888). <br />
Frida heiratete 1908 den Kaufmann Erich Leopold. Dieser hatte von seinem Vater Wilhelm Leopold eine Vertretung auswärtiger Spinnereien übernommen. Die Tochter Erika kam am 21. August 1911 auf die Welt. <br />
Die Familie lebte von 1916 bis Mitte der 1930er Jahre in Friedenau, Deidesheimerstraße 25. Die Tochter Erika (Kuddel) heiratete Helmuth Freudenthal und emigrierte mit ihm nach Peru. <br />
Frida und Erich Leopold zogen 1936 nach Zehlendorf in die Boelckestraße 58 ins eigene Haus (1939 umbenannt in Hartmannsweilerweg). <br />
Am 14. Dezember 1942 wurden Frida und Erich Leopold in das KZ Auschwitz deportiert. <br />
Ein Todesdatum ist nicht bekannt.

Frida Borgzinner (nicht: Burgzinne) kam am 29. Mai 1880 in Berlin als Tochter des Leopold Borgzinner und seiner Frau Henriette geborene Humberg zur Welt. Ihre Schwestern waren Käthe (1883), Gertrud (1884), Toni (1887) und Grete (1892), ihr Bruder war Hans (1888).
Frida heiratete 1908 den Kaufmann Erich Leopold. Dieser hatte von seinem Vater Wilhelm Leopold eine Vertretung auswärtiger Spinnereien übernommen. Die Tochter Erika kam am 21. August 1911 auf die Welt.
Die Familie lebte von 1916 bis Mitte der 1930er Jahre in Friedenau, Deidesheimerstraße 25. Die Tochter Erika (Kuddel) heiratete Helmuth Freudenthal und emigrierte mit ihm nach Peru.
Frida und Erich Leopold zogen 1936 nach Zehlendorf in die Boelckestraße 58 ins eigene Haus (1939 umbenannt in Hartmannsweilerweg).
Am 14. Dezember 1942 wurden Frida und Erich Leopold in das KZ Auschwitz deportiert.
Ein Todesdatum ist nicht bekannt.