Fritz Wolfsohn

Verlegeort
Prager Platz 4
Bezirk/Ortsteil
Wilmersdorf
Verlegedatum
27. August 2014
Geboren
25. September 1887
Beruf
Bankier und Handelsrichter
Deportation
am 26. Februar 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Fritz Wolfsohn © OTFW
    Fritz Wolfsohn © OTFW

    Fritz Wolfsohn © OTFW

Fritz Wolfsohn wurde am 25. September 1887 in Berlin geboren. Seine Eltern waren Albert und Thekla Wolfsohn, geborene Simon, der Vater war Bankier. <br />
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Fritz Wolfsohn war Bankier und Handelsrichter, er wohnte bis zu seiner Heirat in Berlin-Charlottenburg, Mommsenstraße 56. Ab 1935 durfte er seinen Beruf als Handelsrichter nicht mehr ausüben.<br />
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Fritz Wolfsohn heiratete am 19.4.1919 Hilda Rosenbaum, Tochter von Gustav und Elise Rosenbaum. Sie hatte Jura studiert und war Doktor des Rechts. Hilda starb 1922 bei der Geburt der gemeinsamen Tochter Irene, sie liegt im Familiengrab Rosenbaum-Wolfsohn in Weißensee begraben.<br />
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Am 12.2.1925 heiratete Fritz Wolfsohn Pia Käthe Zielinsky, 1928 wurde der gemeinsame Sohn Alfred geboren.<br />
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Seit der Heirat mit Hilda Rosenbaum wohnte Fritz Wolfsohn mit seiner Familie am Prager Platz 4, wo die wohlhabende Familie seiner Frau vier Häuser besaß. Während alle Geschwister seiner verstorbenen ersten Frau versuchten zu emigrieren und die meisten unter ungeklärten Umständen verschwanden, blieb Fritz Wolfsohn mit seiner Familie in Berlin. Im Berliner Adressbuch war er bis 1938 unter der Adresse am Prager Platz 4 aufgeführt, dann musste die Familie in die Innsbrucker Straße 54 umziehen.<br />
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Am 26. Februar 1943 wurde er zusammen mit seiner Frau Pia und seinem Sohn Alfred nach Auschwitz deportiert und ermordet. Er war 55 Jahre alt.<br />
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Außer wenigen Fotos, auf denen Fritz Wolfsohns erste Frau Hilda Rosenbaum als junge Frau zu sehen ist, und einigen Unterschriften auf Heirats- und Sterbeurkunden ist von der Familie Wolfsohn nichts geblieben.<br />
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Das Haus am Prager Platz 4, in dem die Wolfsohns lebten, sowie auch die anderen Häuser der Familie Rosenbaum am Prager Platz 1, 2 und 3 wurden schon in den 1930er Jahren verkauft und im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Fritz Wolfsohn wurde am 25. September 1887 in Berlin geboren. Seine Eltern waren Albert und Thekla Wolfsohn, geborene Simon, der Vater war Bankier.

Fritz Wolfsohn war Bankier und Handelsrichter, er wohnte bis zu seiner Heirat in Berlin-Charlottenburg, Mommsenstraße 56. Ab 1935 durfte er seinen Beruf als Handelsrichter nicht mehr ausüben.

Fritz Wolfsohn heiratete am 19.4.1919 Hilda Rosenbaum, Tochter von Gustav und Elise Rosenbaum. Sie hatte Jura studiert und war Doktor des Rechts. Hilda starb 1922 bei der Geburt der gemeinsamen Tochter Irene, sie liegt im Familiengrab Rosenbaum-Wolfsohn in Weißensee begraben.

Am 12.2.1925 heiratete Fritz Wolfsohn Pia Käthe Zielinsky, 1928 wurde der gemeinsame Sohn Alfred geboren.

Seit der Heirat mit Hilda Rosenbaum wohnte Fritz Wolfsohn mit seiner Familie am Prager Platz 4, wo die wohlhabende Familie seiner Frau vier Häuser besaß. Während alle Geschwister seiner verstorbenen ersten Frau versuchten zu emigrieren und die meisten unter ungeklärten Umständen verschwanden, blieb Fritz Wolfsohn mit seiner Familie in Berlin. Im Berliner Adressbuch war er bis 1938 unter der Adresse am Prager Platz 4 aufgeführt, dann musste die Familie in die Innsbrucker Straße 54 umziehen.

Am 26. Februar 1943 wurde er zusammen mit seiner Frau Pia und seinem Sohn Alfred nach Auschwitz deportiert und ermordet. Er war 55 Jahre alt.

Außer wenigen Fotos, auf denen Fritz Wolfsohns erste Frau Hilda Rosenbaum als junge Frau zu sehen ist, und einigen Unterschriften auf Heirats- und Sterbeurkunden ist von der Familie Wolfsohn nichts geblieben.

Das Haus am Prager Platz 4, in dem die Wolfsohns lebten, sowie auch die anderen Häuser der Familie Rosenbaum am Prager Platz 1, 2 und 3 wurden schon in den 1930er Jahren verkauft und im Zweiten Weltkrieg zerstört.