Betty Alice Wolff geb. Wallach

Verlegeort
Sybelstr. 67
Bezirk/Ortsteil
Charlottenburg
Verlegedatum
24. Februar 2020
Geboren
18. März 1872
Deportation
am 29. Oktober 1941 nach Łódź / Litzmannstadt
Ermordet
05. November 1941 in Łódź / Litzmannstadt
  • Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka
    Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

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Betty Alice Wolff, geb. Wallach, war die Witwe eines Justizrats, d.h. eines mit diesem Titel geehrten Rechtsanwalts, dessen Kanzlei sich in der Großen Bockenheimer Straße in Frankfurt/Main befand. Alice Wolff wurde am 18. März 1872 in die wohlhabende Bankiersfamilie Wallach in Frankfurt/Main geboren, die ein geräumiges Haus in der Liebigstraße 7 im Frankfurter Westend bewohnte, in das sie laut Auskunft des Frankfurter Adressbuchs von 1930 nach dem frühen Tod ihres Mannes offenbar zunächst zurückgekehrt war. Vermutlich entschloss sie sich, nachdem ihr Bruder Fritz Carl Wallach nach Belgien emigrierte, nach Berlin in die Nähe ihrer Tochter Herta und ihres Enkels zu übersiedeln.

Betty Alice Wolff, geb. Wallach, war die Witwe eines Justizrats, d.h. eines mit diesem Titel geehrten Rechtsanwalts, dessen Kanzlei sich in der Großen Bockenheimer Straße in Frankfurt/Main befand. Alice Wolff wurde am 18. März 1872 in die wohlhabende Bankiersfamilie Wallach in Frankfurt/Main geboren, die ein geräumiges Haus in der Liebigstraße 7 im Frankfurter Westend bewohnte, in das sie laut Auskunft des Frankfurter Adressbuchs von 1930 nach dem frühen Tod ihres Mannes offenbar zunächst zurückgekehrt war. Vermutlich entschloss sie sich, nachdem ihr Bruder Fritz Carl Wallach nach Belgien emigrierte, nach Berlin in die Nähe ihrer Tochter Herta und ihres Enkels zu übersiedeln.