Jacob Munter

Verlegeort
Wilhelmsaue 132
Bezirk/Ortsteil
Wilmersdorf
Verlegedatum
30. Juli 2005
Geboren
21. September 1876
Deportation
am 13. Januar 1942 nach Riga
Ermordet
  • Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf
    Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf

    Foto: Initiative Stolpersteine Charlottenburg-Wilmersdorf

Jakob Munter (Yaakov Monter), am 21. September 1876 in Neidenburg (Ostpreußen) geboren, war ledig. Der Geschäftsmann wohnte in Berlin in der in der Wilhelmsaue 132, er wurde am 13. Januar 1942 nach Riga deportiert und in der Nähe der lettischen Hauptstadt ermordet. Ebenso sind zahlreiche Familienmitglieder von den deutschen Nationalsozialisten umgebracht worden.<br />
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Eine gleichnamige Verwandte, genauer gesagt: die Cousine des Vaters, Marga Munter, reichte 1998 aus La Paz (Bolivien) beim Holocaust-Museum in Jerusalem mehrere Gedenkblätter ein. Auch für den Schreiber Georg Munter, geboren am 14. November 1872, ermordet in Trawniki, die Ladenbesitzrin Minna Munter, geboren am 6. April 1869 und am 9. November 1942 nach Theresienstadt deportiert, die am 24. Januar 1876 geborene Geschäftsinhaberin Margarete Munter, die 1942 nach Theresienstadt verschleppt wurde, die Kindergartenerzieherin Frieda Munter, die am 5. November 1904 zur Welt kam und am 1. März 1943 nach Auschwitz transportiert wurde, die Kunstmalerin Henni Munter, geboren am 15. Februar 1905, deportiert am 26. Februar 1943 nach Auschwitz, sowie deren Eltern Arnold Munter und Pauline geb. Markus.<br />
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Bei der Volkszählung am 17.5.1939 war in diesem Haus auch Hedwig Less geb. Rothschild, am 17. September 1889 in Kirchhain im Bezirk Kassel geboren, gemeldet. Sie beging am 1. Februar 1940 Selbstmord.<br />

Jakob Munter (Yaakov Monter), am 21. September 1876 in Neidenburg (Ostpreußen) geboren, war ledig. Der Geschäftsmann wohnte in Berlin in der in der Wilhelmsaue 132, er wurde am 13. Januar 1942 nach Riga deportiert und in der Nähe der lettischen Hauptstadt ermordet. Ebenso sind zahlreiche Familienmitglieder von den deutschen Nationalsozialisten umgebracht worden.

Eine gleichnamige Verwandte, genauer gesagt: die Cousine des Vaters, Marga Munter, reichte 1998 aus La Paz (Bolivien) beim Holocaust-Museum in Jerusalem mehrere Gedenkblätter ein. Auch für den Schreiber Georg Munter, geboren am 14. November 1872, ermordet in Trawniki, die Ladenbesitzrin Minna Munter, geboren am 6. April 1869 und am 9. November 1942 nach Theresienstadt deportiert, die am 24. Januar 1876 geborene Geschäftsinhaberin Margarete Munter, die 1942 nach Theresienstadt verschleppt wurde, die Kindergartenerzieherin Frieda Munter, die am 5. November 1904 zur Welt kam und am 1. März 1943 nach Auschwitz transportiert wurde, die Kunstmalerin Henni Munter, geboren am 15. Februar 1905, deportiert am 26. Februar 1943 nach Auschwitz, sowie deren Eltern Arnold Munter und Pauline geb. Markus.

Bei der Volkszählung am 17.5.1939 war in diesem Haus auch Hedwig Less geb. Rothschild, am 17. September 1889 in Kirchhain im Bezirk Kassel geboren, gemeldet. Sie beging am 1. Februar 1940 Selbstmord.