Heinz Tawrigowski genannt Friedländer

Verlegeort
An der Urania 16 -18
Historischer Name
Nettelbeckstr. 10
Bezirk/Ortsteil
Schöneberg
Verlegedatum
29. Juli 2005
Geboren
08. Juli 1933
Deportation
am 12. Januar 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Stolperstein für Heinz Tawrigowski, genannt Friedländer. Copyright: MTS

    Stolperstein für Heinz Tawrigowski, genannt Friedländer. Copyright: MTS

Heinz Tawrigowski wurde am 8. Juli 1933 in Berlin als zweites Kind des Musikers und Moderators Paul Tawrigowski und seiner Frau Emma, geb. Piehl, geboren. Nach dem frühen Tod der Mutter lebte er mit seiner 1930 geborenen Schwester Eveline und dem Weihnachten 1940 geborenen Halbbruder Denny in der Obhut seiner Stiefmutter Charlotte, geb. Modrze. Der Vater war seit 1940 zur Zwangsarbeit in einem Rüstungsbetrieb eingesetzt.<br />
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Am 12. Januar 1943 wurde Heinz Tawrigowsi zusammen mit der ganzen Familie im „26. Osttransport“ nach Auschwitz deportiert. Bei der Selektion in Auschwitz-Birkenau wurden nur 127 Männer am 13. Januar 1943 zum Arbeitseinsatz ausgewählt, alle anderen wurden in den Gaskammern getötet.<br />
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Von den 24 Mitgliedern der Familie Tawrigowski überlebten nur drei den Holocaust. <br />
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Der Stolperstein wurde auf Initiative einer Familienangehörigen verlegt.

Heinz Tawrigowski wurde am 8. Juli 1933 in Berlin als zweites Kind des Musikers und Moderators Paul Tawrigowski und seiner Frau Emma, geb. Piehl, geboren. Nach dem frühen Tod der Mutter lebte er mit seiner 1930 geborenen Schwester Eveline und dem Weihnachten 1940 geborenen Halbbruder Denny in der Obhut seiner Stiefmutter Charlotte, geb. Modrze. Der Vater war seit 1940 zur Zwangsarbeit in einem Rüstungsbetrieb eingesetzt.

Am 12. Januar 1943 wurde Heinz Tawrigowsi zusammen mit der ganzen Familie im „26. Osttransport“ nach Auschwitz deportiert. Bei der Selektion in Auschwitz-Birkenau wurden nur 127 Männer am 13. Januar 1943 zum Arbeitseinsatz ausgewählt, alle anderen wurden in den Gaskammern getötet.

Von den 24 Mitgliedern der Familie Tawrigowski überlebten nur drei den Holocaust.

Der Stolperstein wurde auf Initiative einer Familienangehörigen verlegt.