Bertha Blumenthal geb. Lachs

Verlegeort
Konstanzer Str. 62
Bezirk/Ortsteil
Wilmersdorf
Verlegedatum
14. Oktober 2014
Geboren
28. September 1867
Deportation
am 04. September 1942 nach Theresienstadt
Ermordet
23. September 1942 in Theresienstadt
  • Stolperstein Bertha Blumenthal Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka
    Stolperstein Bertha Blumenthal Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

    Stolperstein Bertha Blumenthal Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

Bertha Blumenthal, geb. Lachs, wurde am 28. September 1867 (nach anderen Angaben 1869) in Breslau/Schlesien geboren. Der Name ihres Mannes ist nicht bekannt, sie hatten jedenfalls zwei Töchter: Erna Elsner, geboren am 4. Juni 1889 in Berlin, nach New York ausgewandert, und Käthe Heimann, geboren am 25. Oktober 1892 in Berlin, Arbeiterin, wohnhaft Brandenburgische Straße 38 bei Cohn. Sie tauchte am 13. Juni 1943 in die Illegalität ab, überlebte den Zweiten Weltkrieg und die Judenverfolgung und starb am 5. Dezember 1954.<br />
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Bertha Blumenthal bewohnte vor 1933 in der Altonaer Straße 10 eine 7-Zimmer-Wohnung, dann in der Paulsborner Straße 90 im Hochparterre eine 6-Zimmer-Wohnung. Bei der Volkszählung am 17. Mai 1939 wohnte sie Konstanzer Straße 62 im Parterre als Untermieterin wie auch Hertha Bick bei Oskar und Betty Grünfeld in deren 4-Zimmer-Wohnung.<br />
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Laut Vermögenserklärung vom 31. August 1942 betrug ihr Vermögen ca. 4000 Reichsmark, die der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) im Sammellager Große Hamburger Str. 26 „übergeben“ werden mussten.<br />
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Deportiert wurde Bertha Blumenthal am 4. September 1942 ins Ghetto Theresienstadt. Dort ist sie am 23. September 1942 ums Leben gebracht worden.<br />

Bertha Blumenthal, geb. Lachs, wurde am 28. September 1867 (nach anderen Angaben 1869) in Breslau/Schlesien geboren. Der Name ihres Mannes ist nicht bekannt, sie hatten jedenfalls zwei Töchter: Erna Elsner, geboren am 4. Juni 1889 in Berlin, nach New York ausgewandert, und Käthe Heimann, geboren am 25. Oktober 1892 in Berlin, Arbeiterin, wohnhaft Brandenburgische Straße 38 bei Cohn. Sie tauchte am 13. Juni 1943 in die Illegalität ab, überlebte den Zweiten Weltkrieg und die Judenverfolgung und starb am 5. Dezember 1954.

Bertha Blumenthal bewohnte vor 1933 in der Altonaer Straße 10 eine 7-Zimmer-Wohnung, dann in der Paulsborner Straße 90 im Hochparterre eine 6-Zimmer-Wohnung. Bei der Volkszählung am 17. Mai 1939 wohnte sie Konstanzer Straße 62 im Parterre als Untermieterin wie auch Hertha Bick bei Oskar und Betty Grünfeld in deren 4-Zimmer-Wohnung.

Laut Vermögenserklärung vom 31. August 1942 betrug ihr Vermögen ca. 4000 Reichsmark, die der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) im Sammellager Große Hamburger Str. 26 „übergeben“ werden mussten.

Deportiert wurde Bertha Blumenthal am 4. September 1942 ins Ghetto Theresienstadt. Dort ist sie am 23. September 1942 ums Leben gebracht worden.