Hans Rosenberg

Verlegeort
Konstanzer Str. 62
Bezirk/Ortsteil
Wilmersdorf
Verlegedatum
14. Oktober 2014
Geboren
25. September 1889
Deportation
am 09. Februar 1944 nach Theresienstadt
Später deportiert
am 09. Oktober 1944 nach Auschwitz
Ermordet
1944 in Auschwitz
  • Stolperstein Hans Rosenberg Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka
    Stolperstein Hans Rosenberg Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

    Stolperstein Hans Rosenberg Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

Hans Rosenberg wurde am 25. September 1889 in Grätz (Grodzisk) in der Region Posen (Poznan) geboren. Seine Eltern waren David Rosenberg, geboren am 7. Januar 1843 in Thorn (Thorun) und<br />
Jinka Rosenberg, geb. Foerder, geboren am 26. November 1865 in Wongrowitz. <br />
Von Beruf war er Bankbeamter und Kaufmann. Er heiratete am 6.11.1924 Else Rosenthal, geb. Hauffe, geboren am 11. Februar 1892 in Berlin, gestorben am 12. Mai 1943 in Berlin. Sie war nach den Rassegesetzen der Nationalsozialisten „arisch“, er lebte mit ihr, wie es damals hieß, in „privilegierter Mischehe“ und war somit zunächst anscheinend geschützt. <br />
Bei der Volkszählung am 17. Mai 1939 wohnten sie in der Konstanzer Straße 62. Knapp neun Monate nach dem Tod seiner Frau, am 10. Februar 1944, ist Hans Rosenberg nach Theresienstadt deportiert worden. Am 9. Oktober 1944 wurde er nach Auschwitz weiterdeportiert und dort ermordet.<br />

Hans Rosenberg wurde am 25. September 1889 in Grätz (Grodzisk) in der Region Posen (Poznan) geboren. Seine Eltern waren David Rosenberg, geboren am 7. Januar 1843 in Thorn (Thorun) und
Jinka Rosenberg, geb. Foerder, geboren am 26. November 1865 in Wongrowitz.
Von Beruf war er Bankbeamter und Kaufmann. Er heiratete am 6.11.1924 Else Rosenthal, geb. Hauffe, geboren am 11. Februar 1892 in Berlin, gestorben am 12. Mai 1943 in Berlin. Sie war nach den Rassegesetzen der Nationalsozialisten „arisch“, er lebte mit ihr, wie es damals hieß, in „privilegierter Mischehe“ und war somit zunächst anscheinend geschützt.
Bei der Volkszählung am 17. Mai 1939 wohnten sie in der Konstanzer Straße 62. Knapp neun Monate nach dem Tod seiner Frau, am 10. Februar 1944, ist Hans Rosenberg nach Theresienstadt deportiert worden. Am 9. Oktober 1944 wurde er nach Auschwitz weiterdeportiert und dort ermordet.