Eva Ries-Seelig geb. Wollenberg

Verlegeort
Konstanzer Str. 62
Bezirk/Ortsteil
Wilmersdorf
Verlegedatum
14. Oktober 2014
Geboren
12. September 1893 in Berlin
Deportation
am 19. Oktober 1942 nach Riga
Ermordet
22. Oktober 1942 in Riga
  • Stolperstein Eva Ries-Seelig Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka
    Stolperstein Eva Ries-Seelig Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

    Stolperstein Eva Ries-Seelig Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

Eva Riess-Seelig, geb. Wollenberg wurde am 12. September 1893 in Berlin geboren. Bei der Volkszählung am 17.Mai 1939 wohnte sie in der Konstanzer Straße 62, sie war Untermieterin bei Ernst Wollenberg. Im Berliner Adressbuch 1937 stand unter dieser Adresse der Fondsmakler E. Wollenberg, der Bankier war und ein Büro Wollenberg & Nachholz führte. Wollenberg ist 1938 gestorben oder geflüchtet, jedenfalls wurde er bei der Volkszählung 1939 nicht erfasst. Eva Riess-Selig, vermutlich seine Schwester, musste sich in die Xantener Str. 20 umsiedeln lassen und gab als Anschrift die Konstanzer Straße 67 an. <br />
Deportiert wurde Eva Riess-Seelig am 19. Oktober 1942 mit 959 Menschen, darunter 140 Kindern unter zehn Jahren, vom Güterbahnhof Moabit nach Riga. Gleich nach der Ankunft am 22. Oktober ist sie wie fast alle Insassen dieses Zuges in den umliegenden Wäldern erschossen und in Massengräbern verscharrt worden. <br />
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Eva Riess-Seelig, geb. Wollenberg wurde am 12. September 1893 in Berlin geboren. Bei der Volkszählung am 17.Mai 1939 wohnte sie in der Konstanzer Straße 62, sie war Untermieterin bei Ernst Wollenberg. Im Berliner Adressbuch 1937 stand unter dieser Adresse der Fondsmakler E. Wollenberg, der Bankier war und ein Büro Wollenberg & Nachholz führte. Wollenberg ist 1938 gestorben oder geflüchtet, jedenfalls wurde er bei der Volkszählung 1939 nicht erfasst. Eva Riess-Selig, vermutlich seine Schwester, musste sich in die Xantener Str. 20 umsiedeln lassen und gab als Anschrift die Konstanzer Straße 67 an.
Deportiert wurde Eva Riess-Seelig am 19. Oktober 1942 mit 959 Menschen, darunter 140 Kindern unter zehn Jahren, vom Güterbahnhof Moabit nach Riga. Gleich nach der Ankunft am 22. Oktober ist sie wie fast alle Insassen dieses Zuges in den umliegenden Wäldern erschossen und in Massengräbern verscharrt worden.