Erna Schuftan geb. Silberstein

Verlegeort
Weimarer Straße 28
Bezirk/Ortsteil
Charlottenburg
Verlegedatum
09. August 2014
Geboren
11. November 1890
Deportation
am 03. Februar 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Erna Schuftan © OTFW
    Erna Schuftan © OTFW

    Erna Schuftan © OTFW

Erna Schuftan wurde am 11. November 1890 in Allenstein als Erna Silberstein geboren. Sie war mit Walther Schuftan, geboren am 1. April 1888 in Forst in der Lausitz, verheiratet, mit dem sie zwei gemeinsame Kinder hatte: Hildegard Lore, geboren am. 31. August 1919, und Ursula Ilse, geboren am 21. Dezember 1923. Sie lebten im 1. Stock im Haus Weimarer Straße 28 in einer Fünfeinhalbzimmerwohnung für 140 RM Monatsmiete. Erna Schuftan war Hausfrau, ihr Ehemann bis zur Zwangsentlassung kaufmännischer Angestellter. Die Töchter durften nach Aussage von Großtante Erika Parrasch aufgrund der Rassengesetze nicht Medizin studieren, weshalb Hildegard als Kindergartenpraktikantin und Ursula als Kinder- und Säuglingspflegerin arbeitete. Beide Töchter wurden am 2. März 1943, einen Monat nach ihren Eltern, in einem als 32. Osttransport gekennzeichneten Zug mit 1 592 Menschen nach Auschwitz deportiert.<br />
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Erna Schuftan wurde am 3. Februar 1943 zusammen mit ihrem Mann Walther nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet.<br />
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Am Tag der Volkszählung (17.5.1939) waren Fritz Wasservogel, geboren am 22. Juni 1892 in Berlin, und Hildegard Wasservogel geb. Aron, geboren am 5. Januar 1900 in Breslau, als Untermieter bei Walther und Erna Schuftan gemeldet. Sie wurde am 1. März 1943 nach Auschwitz deportiert und am 7. März 1943 ermordet, er wurde einen Tag vor ihrem Tod am 6. März 1943 ebenfalls nach Auschwitz deportiert und umgebracht, das Datum ist nicht überliefert.

Erna Schuftan wurde am 11. November 1890 in Allenstein als Erna Silberstein geboren. Sie war mit Walther Schuftan, geboren am 1. April 1888 in Forst in der Lausitz, verheiratet, mit dem sie zwei gemeinsame Kinder hatte: Hildegard Lore, geboren am. 31. August 1919, und Ursula Ilse, geboren am 21. Dezember 1923. Sie lebten im 1. Stock im Haus Weimarer Straße 28 in einer Fünfeinhalbzimmerwohnung für 140 RM Monatsmiete. Erna Schuftan war Hausfrau, ihr Ehemann bis zur Zwangsentlassung kaufmännischer Angestellter. Die Töchter durften nach Aussage von Großtante Erika Parrasch aufgrund der Rassengesetze nicht Medizin studieren, weshalb Hildegard als Kindergartenpraktikantin und Ursula als Kinder- und Säuglingspflegerin arbeitete. Beide Töchter wurden am 2. März 1943, einen Monat nach ihren Eltern, in einem als 32. Osttransport gekennzeichneten Zug mit 1 592 Menschen nach Auschwitz deportiert.

Erna Schuftan wurde am 3. Februar 1943 zusammen mit ihrem Mann Walther nach Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet.

Am Tag der Volkszählung (17.5.1939) waren Fritz Wasservogel, geboren am 22. Juni 1892 in Berlin, und Hildegard Wasservogel geb. Aron, geboren am 5. Januar 1900 in Breslau, als Untermieter bei Walther und Erna Schuftan gemeldet. Sie wurde am 1. März 1943 nach Auschwitz deportiert und am 7. März 1943 ermordet, er wurde einen Tag vor ihrem Tod am 6. März 1943 ebenfalls nach Auschwitz deportiert und umgebracht, das Datum ist nicht überliefert.