Lotte Johanna Fuchs

Verlegeort
Argentinische Allee 4
Historischer Name
Grunewaldallee
Bezirk/Ortsteil
Zehlendorf
Verlegedatum
09. November 2014
Geboren
07. August 1899
Deportation
am 09. März 1944 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Lotte Johanna Fuchs © OTFW
    Lotte Johanna Fuchs © OTFW

    Lotte Johanna Fuchs © OTFW

Lotte Johanna Fuchs kam am 7. Auguste 1899 in Fraustadt als Tochter des Kaufmanns Carl Fuchs und seiner Frau Marie geborene Schlesinger zur Welt. Sie hatte eine jüngere Schwester Käthe. <br />
Die Familie zog in den 1920er Jahren nach Berlin, wo ihr Vater ein Haus in der Grunewaldallee in Zehlendorf (heute Argentinische Allee) kaufte. <br />
Ihre Schwester Käthe heiratete, bekam die Tochter Liselotte und wurde geschieden. <br />
1938 lebten alle Familienangehörigen zusammen in der Argentinischen Allee 4. Sie mussten das Haus wegen der Nazirepressionen verlassen und zogen zusammen in die Lietzenburger Straße 22/23 vorne parterre. <br />
Von dort wurden ihre Eltern am 26. August 1942 nach Theresienstadt deportiert, Lotte musste vermutlich Zwangsarbeit leisten, bis sie am 9. März 1944 zusammen mit ihrer Schwester Käthe und deren Tochter Liselotte in das KZ Auschwitz deportiert wurde. Ihr Todesdatum ist unbekannt.

Lotte Johanna Fuchs kam am 7. Auguste 1899 in Fraustadt als Tochter des Kaufmanns Carl Fuchs und seiner Frau Marie geborene Schlesinger zur Welt. Sie hatte eine jüngere Schwester Käthe.
Die Familie zog in den 1920er Jahren nach Berlin, wo ihr Vater ein Haus in der Grunewaldallee in Zehlendorf (heute Argentinische Allee) kaufte.
Ihre Schwester Käthe heiratete, bekam die Tochter Liselotte und wurde geschieden.
1938 lebten alle Familienangehörigen zusammen in der Argentinischen Allee 4. Sie mussten das Haus wegen der Nazirepressionen verlassen und zogen zusammen in die Lietzenburger Straße 22/23 vorne parterre.
Von dort wurden ihre Eltern am 26. August 1942 nach Theresienstadt deportiert, Lotte musste vermutlich Zwangsarbeit leisten, bis sie am 9. März 1944 zusammen mit ihrer Schwester Käthe und deren Tochter Liselotte in das KZ Auschwitz deportiert wurde. Ihr Todesdatum ist unbekannt.