Erna Jalowitz geb. Glogowski

Verlegeort
Kleine Alexanderstraße 12 /13
Bezirk/Ortsteil
Mitte
Verlegedatum
2004
Geboren
13. Dezember 1894
Deportation
am 03. Februar 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Erna Jalowitz © OTFW
    Erna Jalowitz © OTFW

    Erna Jalowitz © OTFW

Erna Jalowitz, geb. Glogowski, wurde am 13. Dezember 1894 in Schroda/Posen (heute Sroda) geboren. Sie war mit Siegfried Jalowitz verheiratet, der ebenfalls aus Posen stammte. Das Ehepaar hatte einen Sohn, Kurt Jalowitz, der 1925 in Berlin zur Welt kam. Siegfried Jalowitz war Inhaber eines Einzelhandelsgeschäfts für Textilwaren, das er zunächst bis 1926 in der Bayrischen Straße 6, später dann in der Brüsseler Straße betrieb, wo die Familie auch wohnte Nach der „Kristallnacht“ zog die Familie zunächst zu Isidor Hirsch in die Kleine Alexanderstraße 12/13. Nach dessen Emigration wohnte sie seit Januar 1940 gezwungenermaßen zur Untermiete bei der Familie Leerhaupt in der Klopstockstraße 30. Erna Jalowitz war zuletzt als Zwangsarbeiterin bei Siemens-Gartenfeld beschäftigt. Nach Angaben der Großnichten von Siegfried Jalowitz geriet ihr Sohn Kurt 1942 bei einem für Juden verbotenen Kinobesuch in eine Razzia; er kehrte nicht mehr nach Hause zurück. Er hatte unerlaubterweise den Stern nicht getragen. Mit dem „18. Osttransport“ vom 15. August 1942 wurde der 18-Jährige nach Riga deportiert, wo sich seine Spur verliert. Ein halbes Jahr später wurden Erna Jalowitz und ir Mann Siegfried mit dem „28. Osttransport“ vom 3. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert.

Erna Jalowitz, geb. Glogowski, wurde am 13. Dezember 1894 in Schroda/Posen (heute Sroda) geboren. Sie war mit Siegfried Jalowitz verheiratet, der ebenfalls aus Posen stammte. Das Ehepaar hatte einen Sohn, Kurt Jalowitz, der 1925 in Berlin zur Welt kam. Siegfried Jalowitz war Inhaber eines Einzelhandelsgeschäfts für Textilwaren, das er zunächst bis 1926 in der Bayrischen Straße 6, später dann in der Brüsseler Straße betrieb, wo die Familie auch wohnte Nach der „Kristallnacht“ zog die Familie zunächst zu Isidor Hirsch in die Kleine Alexanderstraße 12/13. Nach dessen Emigration wohnte sie seit Januar 1940 gezwungenermaßen zur Untermiete bei der Familie Leerhaupt in der Klopstockstraße 30. Erna Jalowitz war zuletzt als Zwangsarbeiterin bei Siemens-Gartenfeld beschäftigt. Nach Angaben der Großnichten von Siegfried Jalowitz geriet ihr Sohn Kurt 1942 bei einem für Juden verbotenen Kinobesuch in eine Razzia; er kehrte nicht mehr nach Hause zurück. Er hatte unerlaubterweise den Stern nicht getragen. Mit dem „18. Osttransport“ vom 15. August 1942 wurde der 18-Jährige nach Riga deportiert, wo sich seine Spur verliert. Ein halbes Jahr später wurden Erna Jalowitz und ir Mann Siegfried mit dem „28. Osttransport“ vom 3. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert.