Ilse Lichtwitz geb. Badt

Verlegeort
Kantstr. 30
Bezirk/Ortsteil
Charlottenburg
Verlegedatum
27. März 2015
Geboren
23. April 1905
Flucht in den Tod
21. August 1937 in Berlin
  • Stolperstein Ilse Lichtwitz Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka
    Stolperstein Ilse Lichtwitz Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

    Stolperstein Ilse Lichtwitz Bild: Stolpersteine-Initiative CW, Hupka

  • Lise Lichtwitz geb. Badt - Foto von Henry Foner zur Verfügung gestellt
    Lise Lichtwitz geb. Badt - Foto von Henry Foner zur Verfügung gestellt

    Lise Lichtwitz geb. Badt - Foto von Henry Foner zur Verfügung gestellt

Ilse Lichtwitz kam am 23. April 1905 als ältestes Kind des Kaufmanns Albert Badt und Emmy Badt, geb. Wolff auf die Welt. Ihre Schwester Dora Minna wurde am 13. Juli 1906 geboren, der Bruder Erich Ludwig in Jahr 1918. Die Eltern hatten 1904 in Darmstadt geheiratet, die Kinder kamen aber in Berlin zur Welt. Die Familie wohnte damals in der Oranienburger Straße 13/14. Ilse wurde zur medizinisch – technischen Laborassistentin ausgebildet und heiratete 1929 den Juristen Max Lichtwitz. Sie hatten ein gemeinsames Kind, Heinz Albert Lichtwitz, geboren am 12. Juni 1932, später umbenannt in Henry Foner. Ilse Lichtwitz beging am 21. August 1937 Selbstmord. Ihr Grab befindet sich auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee. Ihre Mutter Emmy Badt nahm sich ebenfalls das Leben. Sie starb am 27. Januar 1939 durch Freitod und wurde ebenfalls in Weißensee beigesetzt.

Ilse Lichtwitz kam am 23. April 1905 als ältestes Kind des Kaufmanns Albert Badt und Emmy Badt, geb. Wolff auf die Welt. Ihre Schwester Dora Minna wurde am 13. Juli 1906 geboren, der Bruder Erich Ludwig in Jahr 1918. Die Eltern hatten 1904 in Darmstadt geheiratet, die Kinder kamen aber in Berlin zur Welt. Die Familie wohnte damals in der Oranienburger Straße 13/14. Ilse wurde zur medizinisch – technischen Laborassistentin ausgebildet und heiratete 1929 den Juristen Max Lichtwitz. Sie hatten ein gemeinsames Kind, Heinz Albert Lichtwitz, geboren am 12. Juni 1932, später umbenannt in Henry Foner. Ilse Lichtwitz beging am 21. August 1937 Selbstmord. Ihr Grab befindet sich auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee. Ihre Mutter Emmy Badt nahm sich ebenfalls das Leben. Sie starb am 27. Januar 1939 durch Freitod und wurde ebenfalls in Weißensee beigesetzt.