Gerd Günter Gottschalk

Verlegeort
Sybelstr. 39
Bezirk/Ortsteil
Charlottenburg
Verlegedatum
08. November 2011
Geboren
15. Dezember 1930
Deportation
am 03. Februar 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Foto: F.Siebold
    Foto: F.Siebold

    Foto: F.Siebold

Über die Familie Gottschalk ist so gut wie nichts mehr herauszufinden, denn es gibt über sie keine erhaltenen Akten und merkwürdigerweise sind sie in Adressbüchern nicht verzeichnet. Im Melderegister der Volkszählung vom 17.5.1939 standen Helmut, Käte und Gerd-Günter Gottschalk mit der Adresse Sybelstraße 39. Vermerkt war, dass sie vorher in der Fredericiastraße 15 gewohnt hatten und nachher in der Witzlebenstraße 33 im Gartenhaus, 1. Stock, als Untermieter von Paula Schwarz.<br />
<br />
Helmut (manchmal auch Helmuth geschrieben) Gottschalk ist am 9. Oktober 1892 in Magdeburg geboren, Käte (auch Käthe geschrieben) Gottschalk, geb. Hirschfeld, am 17. September 1894 in Bielefeld. Am 15. Dezember 1930 wurde in Berlin der Sohn Gerd-Günter Gottschalk geboren. Alle drei wurden, vermutlich aus ihrem Unterschlupf in der Witzlebenstraße, zunächst in die Hamburger Straße 26 transportiert und nach der Registrierung am 3. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert.

Über die Familie Gottschalk ist so gut wie nichts mehr herauszufinden, denn es gibt über sie keine erhaltenen Akten und merkwürdigerweise sind sie in Adressbüchern nicht verzeichnet. Im Melderegister der Volkszählung vom 17.5.1939 standen Helmut, Käte und Gerd-Günter Gottschalk mit der Adresse Sybelstraße 39. Vermerkt war, dass sie vorher in der Fredericiastraße 15 gewohnt hatten und nachher in der Witzlebenstraße 33 im Gartenhaus, 1. Stock, als Untermieter von Paula Schwarz.

Helmut (manchmal auch Helmuth geschrieben) Gottschalk ist am 9. Oktober 1892 in Magdeburg geboren, Käte (auch Käthe geschrieben) Gottschalk, geb. Hirschfeld, am 17. September 1894 in Bielefeld. Am 15. Dezember 1930 wurde in Berlin der Sohn Gerd-Günter Gottschalk geboren. Alle drei wurden, vermutlich aus ihrem Unterschlupf in der Witzlebenstraße, zunächst in die Hamburger Straße 26 transportiert und nach der Registrierung am 3. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert.