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Charlotte Frey (geb. Schiller)

Stolperstein für Charlotte Frey. Copyright: MTS
VERLEGEORT
Belziger Str. 39

BEZIRK/ORTSTEIL
Tempelhof-Schöneberg – Schöneberg
VERLEGEDATUM
26.03.2010

GEBOREN
07.04.1897 in Berlin
DEPORTATION
am 03.02.1943 nach Auschwitz
ERMORDET
in Auschwitz

Charlotte Frey, am 7. April 1897 in Berlin mit dem Mädchennamen Schiller geboren, war mit Herbert Frey (s. dort) verheiratet und hatte mit ihrem Mann die Töchter Inge (s. dort) und Giesela (s. dort). Die Familie wohnte seit 1938 im Hinterhaus (Gartenhaus) der Belziger Straße 39 in Berlin-Schöneberg. Später lebte noch eine Untermieterin, Hedwig Lewin (s. dort), mit in ihrer 2-Zimmer-Wohnung.

Charlotte Frey wurde mit dem „28. Osttransport“ am 3. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert, zusammen mit ihrem Mann und den beiden Töchtern sowie sieben weiteren Personen aus der Belziger Straße 37 und 39. Seitdem gibt es keine weiteren Lebensspuren mehr von ihr. Der Zug kam am nächsten Tag in Auschwitz an. Es muss vermutet werden, dass sie zusammen mit ihren Töchtern dort sofort ermordet wurde.


Biografische Zusammenstellung

Dr. Anne Meckel auf der Grundlage wesentlicher Vorarbeiten von Hannelore Emmerich