Else Hirschfeld geb. Löwenstein

Verlegeort
Belziger Str. 39
Bezirk/Ortsteil
Schöneberg
Verlegedatum
26. März 2010
Geboren
29. Januar 1895
Deportation
am 03. Februar 1943 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Stolperstein für Else Hirschfeld. Copyright: MTS
    Stolperstein für Else Hirschfeld. Copyright: MTS

    Stolperstein für Else Hirschfeld. Copyright: MTS

Else Hirschfeld, geb. Löwenstein, kam am 29. Januar 1895 in Berlin zur Welt. Sie wohnte seit 1916 mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Edith in Berlin-Schöneberg in der Belziger Straße 39, Vorderhaus. Ihre Mutter starb zwischen 1933 und 1935. Im Alter von 47 Jahren heiratete Else Löwenstein 1942 Sally Hirschfeld (s. dort), der dann auch in die Wohnung seiner Frau und seiner Schwägerin zog. Als Untermieter lebten hier zu diesem Zeitpunkt außerdem noch Eugen Bluth (s. dort), Marie Driesen (s. dort) sowie Martha Neff (s. dort).<br />
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Mit dem „28. Osttransport“ vom 3. Februar 1943 wurde Else Hirschfeld zusammen mit ihrem Mann sowie zehn weiteren Nachbarn aus der Belziger Straße 37–39 nach Auschwitz deportiert.<br />
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Von diesem Transport weiß man, dass mit Ausnahme von 106 Frauen und 181 Männern, die bei der Ankunft als Häftlinge aussortiert wurden, die übrigen 665 Menschen sofort in den Gaskammern ermordet wurden.

Else Hirschfeld, geb. Löwenstein, kam am 29. Januar 1895 in Berlin zur Welt. Sie wohnte seit 1916 mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Edith in Berlin-Schöneberg in der Belziger Straße 39, Vorderhaus. Ihre Mutter starb zwischen 1933 und 1935. Im Alter von 47 Jahren heiratete Else Löwenstein 1942 Sally Hirschfeld (s. dort), der dann auch in die Wohnung seiner Frau und seiner Schwägerin zog. Als Untermieter lebten hier zu diesem Zeitpunkt außerdem noch Eugen Bluth (s. dort), Marie Driesen (s. dort) sowie Martha Neff (s. dort).

Mit dem „28. Osttransport“ vom 3. Februar 1943 wurde Else Hirschfeld zusammen mit ihrem Mann sowie zehn weiteren Nachbarn aus der Belziger Straße 37–39 nach Auschwitz deportiert.

Von diesem Transport weiß man, dass mit Ausnahme von 106 Frauen und 181 Männern, die bei der Ankunft als Häftlinge aussortiert wurden, die übrigen 665 Menschen sofort in den Gaskammern ermordet wurden.