Grete Hirsch geb. Simson

Verlegeort
Belziger Str. 39
Bezirk/Ortsteil
Schöneberg
Verlegedatum
26. März 2010
Geboren
24. Dezember 1895
Deportation
am 15. August 1942 nach Riga
Ermordet
18. August 1942 in Riga
  • Stolperstein für Grete Hirsch. Copyright: MTS
    Stolperstein für Grete Hirsch. Copyright: MTS

    Stolperstein für Grete Hirsch. Copyright: MTS

Grete Hirsch, geb. Simson, wurde am 24. Dezember 1895 in Gilgenburg/Ostpreußen (heute: Dąbrówno/Polen) geboren. Sie war verheiratet mit Max Naftaniel (*1883 in Gollub/Westpreußen, heute Golub/Polen) und lebte mit ihm in einer 2-Zimmer-Wohnung, Belziger Straße 39, in Berlin-Schöneberg. Nach dem Tod ihres Mannes im Februar 1941 heiratete Grete Naftaniel erneut. Ihr zweiter Mann, Willi Hirsch (s. dort), zog mit in ihre Wohnung, in der außer ihnen noch die Untermieter Marta Schwarz (s. dort) und Max Schwarz (s. dort) lebten. <br />
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Zusammen mit ihrem Mann wurde Grete Hirsch mit dem „18. Osttransport“ am 15. August 1942 nach Riga deportiert. Außer ihnen waren noch ca. 1.000 weitere Menschen mit im Zug. Fast alle wurden dort direkt nach der Ankunft ermordet.

Grete Hirsch, geb. Simson, wurde am 24. Dezember 1895 in Gilgenburg/Ostpreußen (heute: Dąbrówno/Polen) geboren. Sie war verheiratet mit Max Naftaniel (*1883 in Gollub/Westpreußen, heute Golub/Polen) und lebte mit ihm in einer 2-Zimmer-Wohnung, Belziger Straße 39, in Berlin-Schöneberg. Nach dem Tod ihres Mannes im Februar 1941 heiratete Grete Naftaniel erneut. Ihr zweiter Mann, Willi Hirsch (s. dort), zog mit in ihre Wohnung, in der außer ihnen noch die Untermieter Marta Schwarz (s. dort) und Max Schwarz (s. dort) lebten.

Zusammen mit ihrem Mann wurde Grete Hirsch mit dem „18. Osttransport“ am 15. August 1942 nach Riga deportiert. Außer ihnen waren noch ca. 1.000 weitere Menschen mit im Zug. Fast alle wurden dort direkt nach der Ankunft ermordet.