Willi Hirsch

Verlegeort
Belziger Str. 39
Bezirk/Ortsteil
Schöneberg
Verlegedatum
26. März 2010
Geboren
06. Februar 1892
Deportation
am 15. August 1942 nach Riga
Ermordet
18. August 1942 in Riga
  • Stolperstein für Willi Hirsch. Copyright: MTS
    Stolperstein für Willi Hirsch. Copyright: MTS

    Stolperstein für Willi Hirsch. Copyright: MTS

Willi Hirsch wurde am 6. Februar 1892 in Bischofsburg/Ostpreußen (heute Biskupiec/Polen) geboren. <br />
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Er war mit Grete Simson, verwitwete Naftaniel, verheiratet. Willi Hirsch wohnte zur Zeit der Volkszählung 1939 in der Berlin-Wilmersdorfer Prager Straße 11 und anschließend in der Trautenaustraße 20, ebenfalls in Wilmersdorf. Nach seiner Heirat zog er zu seiner Frau in die 2-Zimmer-Wohnung Belziger Straße 39 in Schöneberg, die Grete mit ihrem 1941 verstorbenen Mann Max Naftaniel bewohnt hatte. Seit Anfang der 1940er Jahre lebte das Ehepaar Marta Schwarz (s. dort) und Max Schwarz (s. dort) als Untermieter ebenfalls mit in der Wohnung. <br />
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Mit dem „18. Osttransport“ vom 15. August 1942 wurde Willi Hirsch mit seiner Frau Grete und weiteren ungefähr 1.000 Menschen nach Riga deportiert und dort drei Tage später ermordet.

Willi Hirsch wurde am 6. Februar 1892 in Bischofsburg/Ostpreußen (heute Biskupiec/Polen) geboren.

Er war mit Grete Simson, verwitwete Naftaniel, verheiratet. Willi Hirsch wohnte zur Zeit der Volkszählung 1939 in der Berlin-Wilmersdorfer Prager Straße 11 und anschließend in der Trautenaustraße 20, ebenfalls in Wilmersdorf. Nach seiner Heirat zog er zu seiner Frau in die 2-Zimmer-Wohnung Belziger Straße 39 in Schöneberg, die Grete mit ihrem 1941 verstorbenen Mann Max Naftaniel bewohnt hatte. Seit Anfang der 1940er Jahre lebte das Ehepaar Marta Schwarz (s. dort) und Max Schwarz (s. dort) als Untermieter ebenfalls mit in der Wohnung.

Mit dem „18. Osttransport“ vom 15. August 1942 wurde Willi Hirsch mit seiner Frau Grete und weiteren ungefähr 1.000 Menschen nach Riga deportiert und dort drei Tage später ermordet.