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Max Schwarz

Stolperstein für Max Schwarz. Copyright: MTS
VERLEGEORT
Belziger Str. 39

BEZIRK/ORTSTEIL
Tempelhof-Schöneberg – Schöneberg
VERLEGEDATUM
26.03.2010

GEBOREN
12.08.1883 in Schrimm / Śrem
DEPORTATION
am 26.09.1942 nach Raasiku (b. Reval)
ERMORDET
in Raasiku (b. Reval)

Max Schwarz kam am 12. August 1883 in Schrimm/Posen (heute: Śrem/Polen) zur Welt, das zu dieser Zeit noch zum Deutschen Reich gehörte.

Er war mit Marta Schwarz (s. dort), geb. Wronker, verheiratet und lebte mit ihr seit 1939 in der Ebersstraße 58 III in Berlin-Schöneberg.

Anfang der 1940er Jahre mussten sie zwangsweise in die Belziger Straße 39 in Schöneberg in die Wohnung Naftaniel umziehen. Diese 2-Zimmer-Wohnung teilten sie sich mit Willi Hirsch (s. dort) und seiner Frau Grete (s. dort), die dort bereits mit ihrem ersten Mann Max Naftaniel gewohnt hatte.

Am 26. September 1942 wurde Max Schwarz zusammen mit seiner Frau in einen Deportationszug gepfercht, der am 24. September in Frankfurt/Main abgefahren und dessen Ziel Raasiku bei Reval war. Eine Gruppe von Frauen und Männern wurden bei der Ankunft dort als Häftlinge aussortiert. Alle übrigen der ursprünglich 1.048 Menschen aus dem Zug wurden erschossen. Das Todesdatum von Max Schwarz ist unbekannt.


Biografische Zusammenstellung

Dr. Anne Meckel auf der Grundlage wesentlicher Vorarbeiten von Hannelore Emmerich