Eugenie Schwarz geb. May

Verlegeort
Sybelstr. 35
Bezirk/Ortsteil
Charlottenburg
Verlegedatum
08. November 2011
Geboren
12. Juli 1869
Deportation
am 20. November 1942 nach Theresienstadt
Später deportiert
am 16. Mai 1944 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Stolperstein für Eugenie Schwarz.
    Stolperstein für Eugenie Schwarz. Foto: OTFW.

    Stolperstein für Eugenie Schwarz. Foto: OTFW.

Eugenie Schwarz wurde am 12. Juli 1869 in Oberlangenstadt als Tochter des Kaufmanns Wilhelm May und seiner Ehefrau Ernestine, geborene Freund, geboren. 1881 zog die Familie nach Kronach um, wo der Vater eine Schuhfabrik betrieb. Eugenie heiratete am 28. Dezember 1890 den Kaufmann Albert Schwarz, geboren am 26. August 1867 in Halle an der Saale. Das Ehepaar lebte zunächst in Naumburg an der Saale, wo Albert Schwarz das von seinem Vater gegründete Handelsgeschäft für Leinen-, Baumwolle-, Schnitt- und Modewaren übernahm. Dort kam am 26. Januar 1893 die gemeinsame Tochter Friederike („Friedel“) Gertrud zur Welt. Später lebte die Familie in Hannover und schließlich in Berlin. Albert Schwarz starb vor 1939.<br />
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Die letzte Wohnadresse der mittlerweile verwitweten Eugenie Schwarz war bei ihrer ebenfalls verwitweten Tochter Friederike Weinberg in der Sybelstraße 35 in Berlin-Charlottenburg. Von dort aus wurde Eugenie Schwarz am 20. November 1942 nach Theresienstadt deportiert und am 16. Mai 1944 weiter nach Auschwitz gebracht, wo sie ermordet wurde.<br />
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Eugenie Schwarz wurde am 12. Juli 1869 in Oberlangenstadt als Tochter des Kaufmanns Wilhelm May und seiner Ehefrau Ernestine, geborene Freund, geboren. 1881 zog die Familie nach Kronach um, wo der Vater eine Schuhfabrik betrieb. Eugenie heiratete am 28. Dezember 1890 den Kaufmann Albert Schwarz, geboren am 26. August 1867 in Halle an der Saale. Das Ehepaar lebte zunächst in Naumburg an der Saale, wo Albert Schwarz das von seinem Vater gegründete Handelsgeschäft für Leinen-, Baumwolle-, Schnitt- und Modewaren übernahm. Dort kam am 26. Januar 1893 die gemeinsame Tochter Friederike („Friedel“) Gertrud zur Welt. Später lebte die Familie in Hannover und schließlich in Berlin. Albert Schwarz starb vor 1939.

Die letzte Wohnadresse der mittlerweile verwitweten Eugenie Schwarz war bei ihrer ebenfalls verwitweten Tochter Friederike Weinberg in der Sybelstraße 35 in Berlin-Charlottenburg. Von dort aus wurde Eugenie Schwarz am 20. November 1942 nach Theresienstadt deportiert und am 16. Mai 1944 weiter nach Auschwitz gebracht, wo sie ermordet wurde.