Friederike Weinberg geb. Schwarz

Verlegeort
Sybelstr. 35
Bezirk/Ortsteil
Charlottenburg
Verlegedatum
08. November 2011
Geboren
26. Januar 1893
Deportation
am 20. November 1942 nach Theresienstadt
Später deportiert
am 16. Mai 1944 nach Auschwitz
Ermordet
in Auschwitz
  • Foto: F.Siebold
    Foto: F.Siebold

    Foto: F.Siebold

Friederike („Friedel“) Gertrud Weinberg, geborene Schwarz, kam am 26. Januar 1893 in Naumburg an der Saale. Ihr Vater Albert Schwarz betrieb dort ein Textilwarengeschäft, das er von seinem Vater übernommen hatte. Die Mutter Eugenie, geborene May, stammte aus Bayern. Über ihre Ehe ist nichts Näheres bekannt. Ende der 1930er Jahre war Friederike Weinberg verwitwet und lebte zuletzt zusammen mit ihrer ebenfalls verwitweten Mutter. Am 20. November 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert. Nach eineinhalb Jahren brachte man sie am 16. Mai 1944 auf dem vorletzten Transport aus Theresienstadt in das Konzentrationslager Auschwitz. Von den 2500 Deportierten wurden 2460 ermordet. Friederike Weinberg war eine von ihnen.<br />
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Friederike („Friedel“) Gertrud Weinberg, geborene Schwarz, kam am 26. Januar 1893 in Naumburg an der Saale. Ihr Vater Albert Schwarz betrieb dort ein Textilwarengeschäft, das er von seinem Vater übernommen hatte. Die Mutter Eugenie, geborene May, stammte aus Bayern. Über ihre Ehe ist nichts Näheres bekannt. Ende der 1930er Jahre war Friederike Weinberg verwitwet und lebte zuletzt zusammen mit ihrer ebenfalls verwitweten Mutter. Am 20. November 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert. Nach eineinhalb Jahren brachte man sie am 16. Mai 1944 auf dem vorletzten Transport aus Theresienstadt in das Konzentrationslager Auschwitz. Von den 2500 Deportierten wurden 2460 ermordet. Friederike Weinberg war eine von ihnen.