Gertrud Jacobowitz

Verlegeort
Sybelstr. 35
Bezirk/Ortsteil
Charlottenburg
Verlegedatum
08. November 2011
Geboren
04. April 1887
Deportation
am 26. September 1942 nach Raasiku (b. Reval)
Ermordet
in Raasiku (b. Reval)
  • Foto: F.Siebold
    Foto: F.Siebold

    Foto: F.Siebold

Gertrud Jacobowitz, geboren am 4. April 1887 in Adelnau/Odolanów (Posen), wohnte zusammen mit ihrer Mutter Bertha Jacobowitz, geb. Feibelsohn, in der Sybelstraße 35 bei Haas. Sie wurde zwei Wochen nach ihrer mittlerweile zwangsumquartierten Mutter deportiert. Am 26. September 1942 musste sie auf dem Güterbahnhof Moabit in einen Zug mit 812 Berliner Juden einsteigen, der an einen zwei Tage zuvor in Frankfurt/Main gestarteten Zug angekoppelt wurde und mit 1049 Menschen, darunter 108 Kindern unter zehn Jahren, fünf Tage später in Raasiku (b. Reval), Tötungsstätte (Estland) eintraf. Der 31. Oktober 1942 ist vermutlich der Todestag von Gertrud Jacobowitz, denn die meisten der Zuginsassen sind gleich nach der Ankunft erschossen worden.

Gertrud Jacobowitz, geboren am 4. April 1887 in Adelnau/Odolanów (Posen), wohnte zusammen mit ihrer Mutter Bertha Jacobowitz, geb. Feibelsohn, in der Sybelstraße 35 bei Haas. Sie wurde zwei Wochen nach ihrer mittlerweile zwangsumquartierten Mutter deportiert. Am 26. September 1942 musste sie auf dem Güterbahnhof Moabit in einen Zug mit 812 Berliner Juden einsteigen, der an einen zwei Tage zuvor in Frankfurt/Main gestarteten Zug angekoppelt wurde und mit 1049 Menschen, darunter 108 Kindern unter zehn Jahren, fünf Tage später in Raasiku (b. Reval), Tötungsstätte (Estland) eintraf. Der 31. Oktober 1942 ist vermutlich der Todestag von Gertrud Jacobowitz, denn die meisten der Zuginsassen sind gleich nach der Ankunft erschossen worden.