Hans Bernd von Haeften

Location 
Wilhelmstr. 92
District
Mitte
Stone was laid
2021
Born
1905
Occupation
Jurist
Verhaftet
1944 in Berlin
Excecuted
1944 in Berlin-Plötzensee
  • Stolperstein für Hans Bernd von Haeften  © OTFW
    Stolperstein für Hans Bernd von Haeften © OTFW

    Stolperstein für Hans Bernd von Haeften © OTFW

  • Quelle: Politisches Archiv des Auswärtigen Amts
    Quelle: Politisches Archiv des Auswärtigen Amts

    Quelle: Politisches Archiv des Auswärtigen Amts

Hans Bernd von Haeften wurde am 18. Dezember 1905 in Berlin-Charlottenburg geboren. Nach dem Abitur 1924 und einem halben Jahr Dienst als Zeitfreiwilliger in der Wehrmacht folgte das Studium der Rechtswissenschaften, das er 1928 mit der Referendarprüfung abschloss und dann durch ein einjähriges Studium in Oxford ergänzte. In den Auswärtigen Dienst wurde er am 25. April 1933 einberufen. Nach der diplomatisch-konsularischen Prüfung 1935 folgten Verwendungen an den Gesandtschaften Wien und Bukarest und schließlich wieder ab September 1940 in der Zentrale in Berlin. Er war Mitglied der Widerstandsgruppe um Helmuth James Graf von Moltke auf Gut Kreisau in Schlesien (Kreisauer Kreis). Nach dem Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 hätte er Staatssekretär des Auswärtigen Amts werden sollen. Im Gefolge des gescheiterten Attentats wurde von Haeften verhaftet, zum Tode verurteilt und in Berlin-Plötzensee am 15. August 1944 hingerichtet.

Hans Bernd von Haeften wurde am 18. Dezember 1905 in Berlin-Charlottenburg geboren. Nach dem Abitur 1924 und einem halben Jahr Dienst als Zeitfreiwilliger in der Wehrmacht folgte das Studium der Rechtswissenschaften, das er 1928 mit der Referendarprüfung abschloss und dann durch ein einjähriges Studium in Oxford ergänzte. In den Auswärtigen Dienst wurde er am 25. April 1933 einberufen. Nach der diplomatisch-konsularischen Prüfung 1935 folgten Verwendungen an den Gesandtschaften Wien und Bukarest und schließlich wieder ab September 1940 in der Zentrale in Berlin. Er war Mitglied der Widerstandsgruppe um Helmuth James Graf von Moltke auf Gut Kreisau in Schlesien (Kreisauer Kreis). Nach dem Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944 hätte er Staatssekretär des Auswärtigen Amts werden sollen. Im Gefolge des gescheiterten Attentats wurde von Haeften verhaftet, zum Tode verurteilt und in Berlin-Plötzensee am 15. August 1944 hingerichtet.